Bachelor

Pädagogik

!!! Aktuelle Information !!!

Der bisherige Studiengang B.A. Pädagogik wurde in den B.A. Soziale Arbeit integriert. Für Bewerber*innen von Fachschulen mit Abschluss als Erzieher*in, Heilerziehungspfleger*in oder Jugend- und Heimerzieher*in können 47 ECTS-Punkte angerechnet werden.

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Deutschland braucht höher qualifiziertes Fachpersonal und mehr multiprofessionelle Teams im Sozial- und Bildungssystem. Qualifizieren Sie sich mit dem B.A. Pädagogik in einer modernen Ausbildung in kleinen Lerngruppen! Das Studiengangsmodell verzahnt Praxiserfahrung mit dem Anspruch wissenschaftlichen Arbeitens an der Hochschule. Aktuelle Fragestellungen zu veränderten Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Familien werden erforscht und in Theorie und Praxis bearbeitet. Wie lässt sich eine Teilhabe aller sozialen Gruppen am gesellschaftlichen Leben fördern? Wie sind individuelle Bildungs- und Entwicklungsprozesse zukünftig besser zu fördern? Wir erleben seit längerem einen unübersehbaren Wandel der Sozialstrukturen, zum Beispiel mit einem stark erhöhten Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Familienstrukturen und typische Lebenswege wandeln sich. Bildungs-, Beratungs- und Hilfesysteme sind im Umbau. Die demographische Veränderung bringt Herausforderungen mit sich und führt zu weiteren Umgestaltungen gesellschaftlicher Systeme.
Im europäischen Vergleich zeigt sich die Notwendigkeit einer Höherqualifizierung, damit Deutschland auch beim Ausbildungsniveau seiner Fachkräfte international wettbewerbsfähig ist.

Profil des Studiengangs

Der Bachelorstudiengang Pädagogik bietet als sozialwissenschaftliches Studium die Erweiterung und Vertiefung von Handlungs- und Theoriewissen. Die Studierenden entwickeln ihre Persönlichkeit und gewinnen Handlungsfähigkeit im Umgang mit gesetzlichen Aufgaben, gesellschaftlicher Funktion und einem professionellem Selbstverständnis. Der Ansatz des forschenden Lernens beinhaltet pädagogisches Handeln zu reflektieren und die Aufgaben in Institutionen und Feldern der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und ihren Familien zu erkennen.

Kooperation mit Fachschulen
Der akkreditierte Bachelorstudiengang basiert auf einer Kooperationsvereinbarung der KH Freiburg mit einer großen Anzahl von Fachschulen für Erzieher(innen) und Heilerziehungspfleger(innen) in Baden-Württemberg. Zum Studium können ausschließlich Absolvent(inn)en von Fachschulen zugelassen werden, die einen Kooperationsvertrag mit der KH Freiburg unterzeichnet haben. Dies ermöglicht die Anrechnung von Vorleistungen aus der abgeschlossenen Fachschulausbildung in Höhe von 60 ECTS.
Verzeichnis der derzeit kooperierenden Fachschulen 

Der Studiengang qualifiziert dazu pädagogische Situationen in Feldern der Erziehung, Bildung und Sozialisation zu reflektieren, handlungsfeldbezogene Methoden zu wählen und sozialwissenschaftliche Theorie zu nutzen. Studierende lernen professionell zu handeln, Herausforderungen zu diagnostizieren, pädagogische Fragen wissenschaftlich zu reflektieren und ethische Orientierung zu gewinnen.
Die Module vom 3. bis 7. Semester ermöglichen ein exemplarisches Lernen, um soziale und pädagogische Herausforderungen zu erkennen und diese angemessen zu bewältigen.
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, wissenschaftliche Arbeiten selbstständig zu erstellen, Inhalte zu recherchieren und fachlich zu präsentieren. Berufliches Wissen wird durch forschendes Lernen mit Methoden und Erkenntnismöglichkeiten empirischer Handlungsforschung vertieft.

Arbeitsfelder bieten sich in sozial- und inklusionspädagogischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen / Beeinträchtigungen an. Absolvent(inn)en sind tätig in sozialen Feldern, Maßnahmen, Einrichtungen und Diensten in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. Im Mittelpunkt stehen Tätigkeiten in Organisation und Durchführung von integrativen Erziehungs- und Bildungsprozessen u.a. in folgenden Handlungsfeldern und Einrichtungen:

  • Kindertageseinrichtungen und Kinderhäuser
  • Familienzentren und Angebote der Familienbildung
  • Verbände und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes
  • Kinder- und Jugendarbeit, Maßnahmen und Dienste der Jugendsozialarbeit
  • Schulsozialpädagogik und Schulsozialarbeit
  • Angebote und Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung
  • stationäre Einrichtungen und Kinder- und Jugendheime
  • Stadtteilzentren und Mehrgenerationenhäuser

Die wichtigsten Arbeitgeber sind:

  • Freie Träger der Wohlfahrtspflege, wie z.B. Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Rotes Kreuz, Diakonie, AWO
  • Öffentliche und kommunale Träger, u.a. Landkreise und Städte
  • Vereine, private Träger und (Jugend-)Verbände

Sie haben die Möglichkeit aus unserem breiten Angebot der Zusatzlehrprogamme zu wählen und sich somit weiter zu qualifizieren. Ihnen stehen folgende Programme offen:

Haben Sie Fragen?
Dann sprechen Sie uns an!
Studiengangsleitung B.A. Pädagogik
Prof. Dr. phil. Jürgen E. Schwab
Studiengangsbüro
Bettina Braun / Annette Berthold