M.O.B.I.L.I.S.

Der Einfluss eines interdisziplinären Schulungsprogramms zur Therapie der Adipositas (M.O.B.I.L.I.S.) auf die Hirnfunktion und -struktur
Diäten und körperliche Betätigung sind die üblichen Maßnahmen zur Gewichtsreduktion, wobei die Effekte meist nicht von langer Dauer sind (JoJo-Effekt). 2002 stellten die Abteilung für Rehabilitation und präventive Sportmedizin der Universität Freiburg zusammen mit dem Institut für Sportmedizin, Universität Köln, ein neues Aktivitätsprogramm mit dem Namen M.O.B.I.L.I.S. (multizentrisch organisierte bewegungsorientierte Initiative zur Lebensstiländerung in Selbstverantwortung) vor.

Mit der zusätzlichen psychologischen Betreuung und Schulung der Teilnehmer(innen), die sich insbesondere auf selbstregulatorische Fähigkeiten bezieht, zeigte sich durch M.O.B.I.L.I.S. eine langfristige Anpassung der körperlichen Betätigung und des Essverhaltens für eine verbesserte Ernährungsqualität und eine energetisch ausgeglichene Lebensweise (Informationen und Literatur unter www.mobilis-programm.de).

Das Ziel der aktuellen Studie ist es, die zentralen Ursachen für den Therapieerfolg von M.O.B.I.L.I.S. besser zu verstehen. Es werden über zwei Jahre hinweg nicht nur systematisch die Veränderungen des Ess- und Bewegungsverhaltens der Teilnehmer(innen) erfasst, sondern auch mittels nicht-invasiver bildgebender Verfahren (Magnetresonanztomografie, MRT) die kurz- und langfristigen Veränderungen der Hirnfunktion und –struktur untersucht.


Projektleitung

Prof. Dr. Petra Wagner, Universität Leipzig


Co-Leitung

Prof. Dr. Wiebke Göhner-Barkemeyer - wiebke.goehner@kh-freiburg.de  - KH Freiburg
Burkhard Pleger, MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig


Laufzeit

2013 - 2017

Kooperationspartner:

Studiengangsleitung M.A. Dienstleistungsentwicklung / Development of social and health services
Prof. Dr. rer. soc. Wiebke Göhner-Barkemeyer