Teil des Verbundmasters „Zukunft Alter: Angewandte Gerontologie“ startet


18.09.2017 | Neues Weiterbildungs- und Masterangebot an der KH Freiburg

Mit seinem neuen Weiterbildungs- und Masterangebot antwortet die Katholische Hochschule Freiburg auf den zunehmenden Wissensbedarf zu Fragen des Alterns. Gemeinsam mit der Hochschule Mannheim und der Stiftungsfachhochschule München verfolgt die KH Freiburg das Ziel, gerontologisch ausgerichtete, wissenschaftliche Weiterbildungen als Baukastensystem anzubieten und auf der Basis dieser berufsbegleitenden Weiterbildungen die Möglichkeit eines Verbundmasters „Zukunft Alter: Angewandte Gerontologie“ zu etablieren.

Das Konzept des Verbundprojektes setzt an der arbeitsmarktpolitischen Situation in alter(n)sbezogenen Tätigkeitsfeldern an. Im Zuge des demographischen Wandels wächst der Arbeitsmarkt in diesem Sektor und Fachkräftemangel ist hier an der Tagesordnung. Gerade im Bereich der Pflege - aber auch im Rahmen kommunaler und trägerorientierter Altenhilfe - gilt es, angemessene Weiterbildungsinfrastrukturen zu schaffen, um entsprechende Fachkräfte möglichst lange im ausgebildeten Beruf zu halten oder ihr Fachwissen weiterzuentwickeln, um neue Beschäftigungsoptionen zu gewährleisten.

Auf diese Arbeitsmarktsituation reagiert das Verbundprojekt und möchte die Weiterbildungen und den Verbundmaster „Zukunft Alter - Angewandte Gerontologie" entlang der Bedarfe des Arbeitsmarktes und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen entwickeln, die bereits in einem Tätigkeitfeld mit Schnittstelle zum Thema Alter(n) tätig sind.

Im Rahmen dieses Projektes wird die Verbundideegefördert und die Kooperationen im Bereich wissenschaftlicher Weiterbildungen werden zwischen den Hochschulen ausgebaut. Zentral ist die Idee eines Baukastensystems. Aus drei berufsbegleitenden Weiterbildungen können zwei ausgewählt und absolviert werden. In Ergänzung mit einem Master-Abschluss-Modul können die zwei absolvierten Weiterbildungen wiederum zu einem Masterabschluss führen.

Die einzelnen Weiterbildungen können jeweils mit einem Certificate of Advanced Studies (CAS) abgeschlossen werden. Die Absolvent(inn)en erhalten somit jeweils den Titel Gerontologin CAS/ Gerontologe CAS mit dem entsprechenden fachlichen Schwerpunkt der absolvierten, wissenschaftlichen Weiterbildung. Werden zwei Weiterbildungen (ohne Master-Abschluss-Modul) erfolgreich abgeschlossen, kann der Titel Diploma of Advanced Studies (DAS) verliehen werden.

Der nächste Durchgang der Weiterbildung „Altern in Sozialraum und Quartier – Kommunale Beratung und Vernetzung" findet voraussichtlich im Oktober 2018 statt. 

Mehr Informationen zum Masterstudiengang und der wissenschaftlichen Weiterbildung finden Sie auch auf der Webseite www.zukunft-gerontologie.de.

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Stellv. Leitung des IAF/ Studiengangsleitung Verbundmaster Angewandte Gerontologie
Prof. Dr. phil. Ines Himmelsbach

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