geschichte

Die Katholische Hochschule Freiburg wurde 1971 gegründet. Sie entstand durch das Zusammenführen mehrerer Vorgängereinrichtungen.

Die älteste Vorgängereinrichtung der heutigen Hochschule ist die Soziale Frauenschule Heidelberg, die von Gräfin Maria von Graimberg initiiert und 1911 gegründet wurde. Sie bestand bis 1971 als Höhere Fachschule für Sozialarbeit in der Trägerschaft des Deutschen Caritasverbands und war von 1971 bis zu ihrer Auflösung 1979 als Abteilung Heidelberg in die KH Freiburg integriert.
1929 entstand mit dem Jugendleiterinnenseminar beim Deutschen Caritasverband eine weitere Vorgängereinrichtung der KH Freiburg. 1971 wurde auch diese Einrichtung – als Fachbereich Sozialpädagogik – in die Hochschule integriert.

Das Angebot der 1971 entstandenen neuen Katholischen Hochschule Freiburg wurde durch die Integration des Heilpädagogischen Seminars beim Deutschen Caritasverband vervollständigt. Dieses Seminar war 1965 gegründet worden und wurde als Fachbereich Heilpädagogik in die Hochschule eingebunden. Hinzu kamen 1973 der Fachbereich Religionspädagogik, 1992 der Fachbereich Pflege, der als erstes in Deutschland mit innovativen Studiengängen etabliert wurde, und 2003 der Fachbereich Management. 2003 wurden, den Vorgaben des Landes Baden-Württemberg entsprechend, die bis dahin getrennten Studiengänge Sozialarbeit und Sozialpädagogik reformiert und zu einem Studiengang Soziale Arbeit zusammengeführt.

Am 1. September 2015 trat eine neue Verfassung und Struktur der KH Freiburg in Kraft. Die jetzige Hochschulstruktur kombiniert Organisationsprinzipien der Hierarchie und der Selbstorganisation unter besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftsfreiheit von Hochschulen und den Richtlinien der HRK.